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bokeh PDF Drucken E-Mail
Freitag, 10. Juni 2016
Dies ist nicht mein erstes Shooting , indem ich versucht habe mithilfe offenblendiger Aufnahme ein möglichst interessantes Licht-Farbspiel zu erzeugen, aber dies ist meine bisher aufwendigste Arbeit dazu. Gedankt sei Jette für die außerordentlich gute Zusammenarbeit als Modell und in der Maske.

Bokeh (jap. unschscharf, verschwommen):
Bezeichnet die Qualität der Unschärfe einer Fotografie. Sie ist nicht quantifizierbar und abhängig vom subjektiven ästhetischen Empfinden des Fotografen basierend auf wenigen absoluten Qualitätskriterien: Gutes Bokeh beruht auf einer recht extremen Unschärfe. Ist die Unschärfe nicht ausgeprägt genug, so sieht sie nicht "gewollt" aus. Auch zu kleine Zerstreuungskreise sehen nicht gut aus und wirken eher wie ein Fehler, nicht wie ein Stilmittel. Je nach Art und Öffnung der Blende nehmen die Zerstreuungskreise eine kreisrunde oder je nach Entwicklungskonzept und Anzahl der Blendenlamellen im Objektiv auch eine stern- oder blütenförmige Form an. Laut vagem Konsens unter den Fotografen wirkt rund gut, elliptisch noch okay, zu eckig allerdings unschön. Je nach Bauform des Spiegelkastens in der Kamera kann es hier auch zu Anschnitten der Kreise kommen - solche Anschnitte werden generell als wenig ästhetisch wahrgenommen. Ein letztes allgemeines Qualitätsmerkmal ist, wie ruhig das Bokeh wirkt. So wird das wenig geschätzte Zwiebelring-Bokeh mancher Linsen als nicht optimal bewertet. Auch der Rand der Zerstreuungskreise sollte scharf, nicht doppelt und ohne Lichthof um eine Lichtquelle herum abgebildet werden und angenehm klar wirken.
(nach: Wikipedia)
Jette
 
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